Projekte

Hier finden Sie eine Auswahl unserer Angebote und Projekte, damit Sie sich einen Eindruck von unserer Arbeit verschaffen können. Für weitere Informationen laden wir Sie ein, mit uns Kontakt aufzunehmen.

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Anlauf- und Fachstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen und Kitas in Friedrichshain-Kreuzberg

Seit Januar 2020 gibt es die bezirkliche Anlauf- und Fachstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen und Kitas in Friedrichshain-Kreuzberg. Ausgehend von einer Beschlussempfehlung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Friedrichshain-Kreuzberg hat das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg die Anlauf- und Fachstelle in Zusammenarbeit mit der regionalen Schulaufsicht Friedrichshain-Kreuzberg eingerichtet.

Die Anlauf- und Fachstelle nimmt ihre Arbeit im Rahmen des Kooperationsverbunds Die Werkstatt – Familie, Schule und Jugendhilfe gemeinsam denken auf und steht in Trägerschaft der RAA Berlin.

Aufgaben:

– Beratung und Verweisberatung von Menschen, die Diskriminierung im Bildungssystem erfahren

– Diskriminierungs- und rassismuskritische Fachberatung

– Konzipierung, Durchführung und Angebot von thematischen Fortbildungen sowie von Austausch- und Selbstreflexionsrunden (in Kooperation mit der Werkstatt)

– Gesprächsangebote zur Prävention, Aufklärung, Intervention mit Beteiligten von Bildungseinrichtungen

– Entgegennahme und Dokumentationen von Diskriminierungsvorfällen in Schule und Kita (anonym).

– Begleitung und Nachsteuerung nach Diskriminierungsvorfällen in Schule und Kita

– Netzwerkarbeit mit einschlägigen Stellen und mit zivilgesellschaftlichen Akteur:innen aus dem Bereich Antidiskriminierungsarbeit.

Olenka Bordo Benavides T +49 170 682 999 4

Adalbertstr. 23B, D-10997 Berlin, 2. OG, R. 214
RAA Berlin/Die Werkstatt – Familie, Schule und Jugendhilfe gemeinsam denken


CrossOver

„CrossOver – Teilhabe voneinander lernen”

Das Projekt ist 2019 ausgelaufen.

Hauptziel von „Crossover – Teilhabe voneinander lernen“ war es, Handlungsansätze zu entwickeln und zu erproben. Damit sollten junge Menschen, die von antimuslimischem Rassismus und Diskriminierung betroffen sind, gestärkt werden, um unserer demokratische Gesellschaft mitzugestalten. Sie wurden in einem gemeinschaftlichen Prozess geschult, alltägliche und strukturelle Diskriminierung zu besprechen, zu verstehen und durch individuelle und kollektive Strategien zu reflektieren. Dies ermöglichte die diskriminierungskritische Gestaltung gesellschaftlicher Teilhabe.

Über den solidarischen Austausch mit Mitgliedern anderer Communities, die bereits Erfahrungen im Bereich des Empowerments gesammelt haben, wurden den Jugendlichen weitere Lernmöglichkeiten eröffnet.

„CrossOver- Teilhabe voneinander lernen“ richtete sich speziell an junge Musliminnen und Muslime, die bisher keine oder kaum Erfahrung mit Empowerment- oder Partizipationsangeboten haben.

Das Projekt „CrossOver- Teilhabe voneinander lernen“ wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durchgeführt. In Berlin förderte die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung im Rahmen des Landesprogramms „Demokratie. Vielfalt. Respekt. Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus“ das Projekt.

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Der Tugendvogel – Demokratiebildung mit Pfiff

Logo Tugendvogel

Das Jugendprojekt „Der Tugendvogel“ nimmt demokratische Tugenden und Grundwerte in den Fokus. Der „Tugendvogel“ greift Themen des alltäglichen Lebens auf und setzt sie mit den Werten des Grundgesetzes in Verbindung. Junge Mentor*innen werden ausgebildet, um als Multiplikator*innen in ihren Peergroups zu wirken. Gemeinsam mit jungen Teilnehmer*innen entwickeln sie einen demokratischen Pilotenkoffer für die Arbeit in Schulen und jugendarbeiterischen Einrichtungen. So werden Kinder und Jugendliche darauf vorbereitet, Workshops für Gleichaltrige zu demokratischen Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten anzubieten.

Finanziert wird das Projekt durch Mittel des Landes Baden-Württemberg, Partner sind dabei die Stadt und der Landkreis Heilbronn. Das Gleis 3 Jugendhaus Neckarsulm und Kreatief – Kultur im Unterland e. V. und Stadt- und Kreisjugendring Heilbronn e.V. sind Kooperationspartner.

Tanja El-Ghadouini T +49 176 57 82 01 82

Angelika Hart T +49 0175 24 92 264

Meral Yilmaz

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Diversitätsorientierte Organisationsentwicklung

Diversitätsorientierte Organisationsentwicklung

Das Projekt ist 2019 ausgelaufen

„Diversitätsorientiert“ heißt in diesem Zusammenhang, davon auszugehen, dass unsere Gesellschaft vielfältig ist und vielfältig sein soll. Für staatliche und zivilgesellschaftliche Einrichtungen stellt gesellschaftliche Vielfalt oft eine Herausforderung dar. Die RAA Berlin hat unterschiedliche Formen der prozessorientierten Beratung sowie Konzepte der Weiterbildung entwickelt. Teilnehmende Organisationen haben die Möglichkeit, ihre Handlungen und Haltungen gezielt zu untersuchen und werden bei der Weiterentwicklung der eigenen Praxis begleitet. Der Prozess dient der Professionalisierung im Hinblick sowohl auf verbesserte Effektivität bei der Erreichung von Zielgruppen als auch auf erhöhte Chancengerechtigkeit.

Ziel des Ansatzes ist es, kommunalen Verwaltungen, Kitas, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen sowie weiteren staatlichen und zivilgesellschaftlichen Institutionen in ganz Deutschland darin zu unterstützen, ihr Wirken nach innen und nach außen diskriminierungskritisch zu prüfen und diversitätsorientiert weiterzuentwickeln.

Grundlage für die “Diversitätsorientierte Organisationsentwicklung” bilden die von der RAA Berlin in Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der RAA erarbeiteten Grundsätze und Qualitätskriterien der diversitätsorientierten Organisationsentwicklung.

Die gesamte Publikationsreihe der RAA Berlin zur Diversitätsorientierten Organisationsentwicklung finden sie hier.

Das Projekt wurde 2015-2019 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und der Freudenberg Stiftung gefördert.

Irène Servant T +49 30 24045-250

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logo Freudenberg Stiftung


Ein Quadratkilometer Bildung Berlin-Moabit

Das Projekt ist 2018 ausgelaufen.

Ein Kiez, ein Viertel, ein Quartier oder eben ein Quadratkilometer Stadt wird zum Leuchtturm, zum Beispiel dafür, was passiert, wenn alle am Bildungsprozess Beteiligten an einem Strang ziehen und 10 Jahre lang dasselbe Ziel verfolgen: Gleiche Bildungschancen für alle Kinder! Ein Quadratkilometer Bildung in Berlin-Moabit ist eine gemeinsame Initiative von der Freudenberg Stiftung, der RAA Berlin und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Ein Quadratkilometer Bildung Berlin-Moabit ist einer von sieben Standorten der bundesländerübergreifenden Initiative Ein Quadratkilometer Bildung.

Warum Ein Quadratkilometer Bildung?

Kein Kind, kein Jugendlicher geht auf seinem Bildungsweg in seinem Stadtteil verloren.

Wir konzentrieren uns in Moabit-West, einem sozial benachteiligten Stadtteil, in dem etwas mehr als 20.000 Menschen leben und der geprägt ist von einer hohen Bevölkerungsfluktuation, auf die Kinder der Carl-Bolle-Grundschule. Etwa 65% von ihnen leben im Beusselkiez, einem der ärmsten Gebiete Berlins. Ihre Bildungschancen und die der nächsten Generationen sollen nachhaltig verbessert werden. Von den Bedingungen der Carl-Bolle-Schule (Schlüsselschule) ausgehend planen und gestalten wir unsere Arbeit.

Wir wollen, dass in allen Einrichtungen eine Lernkultur besteht, die gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung fördert, in der Kinder und Jugendliche ihr Lernen selbst organisieren und ihre Lernerfolge selbst wahrnehmen. Wir wollen erreichen, dass Kinder und Jugendliche Lernräume und Lernanforderungen wiedererkennen, wenn sie von einer Bildungseinrichtung in die nächste wechseln. Wir wollen, dass ihre sprachlichen Fähigkeiten von Anfang an gefördert werden und sich in der Schule in allen Fächern weiterentwickeln. Bewegung und die Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Phänomenen fördern gezielt die sprachliche und die intellektuelle Entwicklung. Die Zusammenarbeit der Bildungseinrichtungen und die Vernetzung im Kiez tragen zur Unterstützung und Verankerung dieser Ziele bei.

Welche Methoden/Instrumente werden eingesetzt? Wie wird gearbeitet?

Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten mit den Bildungseinrichtungen im Kiez, in erster Linie den Kitas und der Schlüsselschule, zusammen. Schnittstelle der Arbeit ist die Pädagogische Werkstatt. Die Bedürfnisse der Kinder fest im Blick, werden die Übergänge zwischen den Einrichtungen verbessert, die Qualität der Einrichtungen weiterentwickelt auf der Grundlage der vorhandenen Stärken und die Vernetzung im Quartier gemeinsam mit dem Quartiersbüro vertieft. Werkzeug dazu ist das Audit Förderqualität, ein Selbstevaluationsinstrument, das eine gemeinsame pädagogische Leitlinie aller Einrichtungen in Ein Quadratkilometer Bildung festigt und das einmal jährlich durchgeführt wird. Daraus leiten sich Maßnahmenpläne ab.

Weitere Schwerpunkte sind die Stärkung der Zusammenarbeit mit Eltern gemeinsam mit den Migrantenorganisationen und die Roma-Schulmediation, die eine besondere Bedeutung in Moabit gewonnen hat.

Welche Perspektiven/Planungen gibt es für die Weiterentwicklung?

Ein Quadratkilometer Bildung ist eine auf 10 Jahre angelegte Lernplattform. Alle Beteiligten lernen voneinander und miteinander. Auf diese Weise werden idealerweise in einem induktiven Verfahren transferfähige Module entwickelt. Das Modell der Lerntherapie in der Schule, das von der Helga-Breuninger-Stiftung entwickelt und gemeinsam mit der Pädagogischen Werkstatt durchgeführt wird, ist so gut ausprobiert, das es weitergegeben werden kann.

Die gemeinsam mit der RAA Berlin installierte Roma-Schulmediation ist ebenfalls ein Modul, welches wir weiterentwickeln. Das Übergangsmanagement und die Bedingungen der Zusammenarbeit mit Eltern sind Gegenstand von Masterarbeiten. Die Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Forschung wird neue Perspektiven aufzeigen.


Extrem Demokratisch – Muslimische Jugendarbeit stärken

Das Projekt ist 2019 ausgelaufen.

Das Projekt “Extrem Demokratisch – Muslimische Jugendarbeit stärken” unterstützte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der muslimischen Jugendarbeit in ihrer Tätigkeit wie auch in ihrem Engagement für die Gesellschaft durch Fortbildungen, Qualifizierungen und ein begleitendes Coaching. Zudem hat das Projekt Möglichkeiten des Austauschs und der Zusammenarbeit mit weiteren Jugendorganisationen angeboten.

Darüber hinaus schaffte es einen Rahmen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der muslimischen Jugendarbeit, um Gegenstrategien und eigene Antworten auf religiös begründetem Extremismus gemeinsam zu entwickeln. Hierbei ging es darum, mit professioneller Unterstützung und Begleitung eigene Wahrnehmungen und Methoden zu reflektieren und dadurch gute Ansätze der Auseinandersetzung mit religiös begründetem Extremismus weiterzuentwickeln.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Berlin – Allgemein
Kofi Ohene-Dokyi T +49 30 24045 – 554

Lydia Nofal T +49 30 24045 – 130 und +49 170 2256132

Heilbronn
Tanja El-Ghadouini T +49 7131 9730 – 106

Dieses Projekt wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

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In Berlin wurde “Extrem Demokratisch” gefördert von der Landeskommission “Berlin gegen Gewalt”

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gemeinsam starkgemacht – für eine vielfältige und demokratische Jugend

Das Modellprojekt „gemeinsam starkgemacht – für eine vielfältige und demokratische Jugend“ baut auf den Erfahrungen und Erfolgen des Vorgängerprojekts „Extrem demokratisch – muslimische Jugendarbeit stärken“ auf und entwickelt diese weiter. Dabei verfolgt das Projekt zwei Ziele:

1. Begleitung und Unterstützung des Bündnisses für muslimische Jugendarbeit – einem Netzwerk aus zurzeit 14 Selbstorganisationen muslimischer Jugendlicher – bei seiner Weiterentwicklung und Konsolidierung. Der Anschluss an die bestehenden Strukturen der Jugendverbandsarbeit bildet eines der Ziele der beteiligten Jugendselbstorganisationen. Mit den beteiligten Organisationen werden entlang des SGB VIII Qualitätsstandards für die jugendarbeiterische Praxis in migrantischen/muslimischen Organisationen formuliert.

2. Förderung der Entwicklung innovativer Praxisansätze der Jugendarbeit von und mit (insbesondere) muslimischen Jugendlichen und Förderung neuer innovativer Ansätze des ehrenamtlichen, gesellschaftlichen Engagements junger Menschen auf lokaler Ebene. Die Ansätze sollen bundesweit weiteren Akteuren zugänglich gemacht werden. Standorte sind Leipzig, Erfurt, Heilbronn und Berlin.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Berlin
Kofi Ohene-Dokyi T +49 30 24045 – 554

Lydia Nofal T +49 30 24045 – 130 und +49 170 2256132

Heilbronn
Tanja El-Ghadouini T +49 176 57 82 01 82

Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

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In Berlin wird das Projekt von der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung gefördert.

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Griffbereit

Griffbereit ist ein Programm, das auf die Förderung der allgemeinen kindlichen Entwicklung im Alter von ein bis drei Jahren abzielt und die Familiensprachkompetenz unterstützt. Es macht die Eltern mit dem deutschen Bildungssystem vertraut und vermittelt Methoden zur Förderung kreativen und selbständigen Lernens. Mit Griffbereit werden Eltern durch Anleitung und Arbeitsmaterialien bei der Förderung ihrer Kinder unterstützt und in ihren Erziehungskompetenzen gestärkt. Die Anleitung erfolgt im Kindergarten oder in einer Familienbildungsstätte durch geschulte zweisprachige Mütter oder durch professionelles Personal der jeweiligen Einrichtung. Die Durchführung ist für die Dauer von mindestens 6 bis maximal 24 Monaten möglich.

Die Eltern kommen zu wöchentlichen Treffen mit ihren Kleinkindern in die Einrichtung. Dort fördern sie mithilfe der Kursleiterin ihr Kind mit allen Sinnen und nehmen Spielvorschläge und Anregungen mit nach Hause, um sie dort umzusetzen.
Griffbereit wird zweisprachig weitergegeben, d.h. die Gruppentreffen werden in der Familiensprache und in Deutsch durchgeführt und beinhalten dadurch die Chance der “gelebten Integration”. Die Zweisprachigkeit kann durch eine Person gewährleistet werden oder durch zwei Kursleiterinnen, die jeweils eine Sprache – Deutsch und eine weitere Familiensprache – durchgängig anbieten. Den Eltern wird damit einerseits Hilfestellung bei der Erziehung ihrer Kinder auf gleichberechtigter Ebene angeboten. Andererseits finden sie Anerkennung und Ermutigung als Expertinnen und Experte für die Entwicklung ihrer Kinder. Gemeinsames Ziel von Eltern und Kursleiterinnen ist die Förderung dieser Entwicklung. Eltern, die an Griffbereit teilnehmen sind sensibilisiert für die Kompetenzen und Bedürfnisse ihrer Kinder. Fast alle Eltern melden ihre Kinder aus der Griffbereit-Gruppe in einer Kindertagesstätte an und erhalten dabei Unterstützung durch die Kursleitung.

Griffbereit ist ein, vom Verbund der Kommunalen Integrationszentren Nordrhein-Westfalen entwickeltes, Bildungsprogramm. Es wird bundesweit koordiniert und verbreitet durch die LaKI (Landesweite Koordinierungsstelle KI NRW). In Berlin betreut die RAA Berlin das Programm.

Stefanie Woschniok       T +49 30 90298-1692


Heldicaps - Helden ohne Grenzen

Logo Heldicaps

Die Jugendgruppe Sojumb vom Freitagskreis Heilbronn e.V. hat in Zusammenarbeit mit der RAA Berlin und weiteren Kooperationspartner*innen 2020 das Projekt „Heldicaps – Helden ohne Grenzen“ gestartet. Das Projekt zielt darauf, innerhalb der muslimischen Community für die Situation von Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren und die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben von muslimischen Kindern und Jugendlichen mit Behinderung zu stärken. Dabei werden die Projektplaner*innen von drei Grundsätzen geleitet:

  • Ein Handicap kann auch ein Heldicap sein
  • Literarische Repräsentanz von Minderheiten ist ein Baustein für Inklusion
  • Gemeinsames kreatives Schaffen verbindet

Die Projektidee sieht vor, dass muslimische Jugendliche und Jugendliche mit Behinderung ein literarisches Werk schaffen, in dem sie selbst als Held*innen vorkommen. Wesentlich dabei: Die Jugendlichen bestimmen, welche Geschichten wie erzählt und illustriert werden und gestalten auch die öffentlichen Lesungen mit.

„Heldicaps – Helden ohne Grenzen“ wird gefördert von der Aktion Mensch in Kooperation mit der Stadt Heilbronn, der Stadtbibliothek Heilbronn und dem Freitagskreis Heilbronn e.V.

Tanja El-Ghadouini T +49 176 57 82 01 82

Angelika Hart T +49 0175 24 92 264

Meral Yilmaz

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Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen

Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen durch die RAA Berlin

“Jugendarbeit an Schule” ist die aktuelle Bezeichnung für die ehemaligen Schülerclubs. Mit ihren Angeboten und Projekten trägt Jugendarbeit an Schule zur Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler sowie zur demokratischen Schulentwicklung bei.

Innerhalb der Jugendarbeit an Schule erfolgt eine kontinuierliche Förderung von Jugendlichen, die durch ihre Lebensbedingungen und Sozialisationsgeschichte benachteiligt sind. Gleichzeitig werden im Schulalltag engagierte und kreative Jugendliche sowie Schülerinnen und Schüler mit hoher Lernmotivation und vielfältigen Interessensbereichen unterstützt. Die Jugendarbeit an Schule steht mit ihren Räumlichkeiten und Angeboten allen Schülerinnen und Schülern der Schule in der Mittagsfreizeit, in Freistunden sowie für Projektarbeit offen.

Die Jugendsozialarbeit versteht sich als Kooperationsprojekt zwischen Schule, Jugendhilfe (RAA Berlin e.V.) und Berufswelt. Die Aufgabenfelder sind z.B. Begleitung und Unterstützung der Schulentwicklung, Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf, Kontinuierliche Arbeit aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten und gezielte Unterstützung bei der Berufsorientierung/-vorbereitung und beim erfolgreichen Übergang der Jugendlichen in die Ausbildung und den Arbeitsmarkt. Arbeitsschwerpunkte sind u.a. die Erfassung und Bestandsaufnahme von schuldistanzierten bzw. schulabsenten Schülerinnen und Schülern, die Rückführung und Begleitung der Jugendlichen in den Unterricht ggf. mit anfänglicher Hospitation durch die Projektmitarbeiterinnen, Hilfe bei familiären und schulischen Problemen, Konflikten mit Lehrer/innen, Mitschüler/innen oder im Umfeld und im Umgang mit Über- oder Unterforderung im Unterricht sowie Misserfolgen und (scheinbarer) Perspektivlosigkeit.

Des Weiteren gehört des Aufabu eines lokalen Netzwerks von Unterstützern für Schule und Schüler/innen in Form von Kooperationen mit Betrieben, öffentlichen und privaten Anbietern sozialer und soziokultureller Leistungen sowie Trägern und Fördereinrichtungen im Bereich Jugend(sozial)arbeit, außerschulischer Bildung, Ausbildungsvorbereitung und Jugendberufshilfe dazu.

An folgenden Standorten betreibt die RAA Berlin aktuell Jugendarbeit an Schule und Jugendsozialarbeit:


Heinz-Brandt-Schule (Integrierte Sekundarschule)

Jugendarbeit an Schule

Anette Becker T 0151 230 41 481

Jugendsozialarbeit

Kati Lange T 0151 230 41 481

Anette Becker T 0151 230 41 481

Schulbezogene Jugendsozialarbeit

Ines Kliche T 0151 230 41 481

Anette Becker T 0151 230 41 481


Jüdisches Gymnasium Moses Mendelssohn

Schulbezogene Jugendarbeit am Jüdischen Gymnasium Moses Mendelssohn

Der Moses Club auf Facebook

Lina Bundrock T +49 30 7262657-137 und +49 170 7617578


Lenau-Grundschule

Magda Abou-Helika T +49 151 43874970

Anna Altıntaş T +49 151 28014695


Schule am grünen Grund in Berlin – Lichtenberg

Jugendsozialarbeit mit Willkommensklassen

Solveig Esman T +49 160 97710731


Das Programm „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“ wird durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie finanziert.

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JUMA

JUMA: jung, muslimisch, aktiv

Das Projekt ist in einem eigenen Verein aufgegangen.

Das Projekt „JUMA, jung, muslimisch, aktiv“ schafft eine öffentliche Plattform für muslimische Jugendlichen. Hier kommen aktive, gläubige Jugendlichen mit unterschiedlichen Hintergründen, tauschen sich aus und reflektieren über die Gesellschaft, über die Situation von muslimischen Menschen in Deutschland, über Politik, Religion, Vielfalt und Engagement.

Das Projekt erleichtert muslimischen Jugendlichen Zugänge für Begegnungen mit politischen Akteuren und Entscheidungsträgern in anderen gesellschaftlichen Bereichen. Bei muslimischen Jugendlichen aus Moscheen und muslimischen Organisationen wird das Interesse an Engagement gestärkt und gezielt gefördert. Durch die mediale Begleitung des Projekts entstehen in der Öffentlichkeit Bilder engagierter, integrierter und dieser Gesellschaft positiv zugewandter Muslime und Musliminnen: das gibt anderen muslimischen Jugendlichen eine Orientierung und trägt in der Mehrheitsgesellschaft zum Abbau von antimuslimischen Vorurteilen bei.

Mehr Informationen finden Sie hier.


kiez-einander

Das Projekt kiez-einander baut sozialräumliche Kooperationsstrukturen auf, um gemeinsames Handeln im Kiez zu ermöglichen. Ziel des Projekts ist es insbesondere, den Moscheen und muslimischen Einrichtungen gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, um gemeinsam mit weiteren relevanten Akteuren im Kiez gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen.

Insbesondere junge Menschen erhalten die Möglichkeit, sich gesellschaftlich einzubringen und Verantwortung für ihren Sozialraum zu übernehmen. Das Projekt startet in Spandau und Moabit und soll auf weitere Orte ausgeweitet werden.

Das Projekt widmet sich insbesondere den Themen Stärkung von Demokratiekompetenz, Diskriminierung, Extremismusprävention und antimuslimischen Rassismus. Die genauen Bedarfe werden von den Akteuren gemeinsam ermittelt und die Ausgestaltung gemeinsam erarbeitet. Hierfür werden Auftaktworkshops und Stadtteilkonferenzen durchgeführt.

Das Projekt bietet zudem den beteiligten Akteuren Fortbildungsangebote und Workshops an. Insbesondere Empowerment, Rassismus, Diskriminierung, Demokratiekompetenz und Extremismus sind Inhalte dieser Fortbildungsangebote.

kiez-einander strebt den Aufbau konstruktiver, tragfähiger, dauerhafter Beziehungen an, die gemeinsames Handeln der Akteure zur Stärkung von Demokratiekompetenz und Partizipation ermöglichen. Weitere Ziele gemeinsamen Handelns sind Empowerment insbesondere junger Menschen, die von antimuslimischem Rassismus betroffen sind, sowie Stärkung der Resilienz gegen religiös begründeten Extremismus.

Mehr Informationen finden Sie hier.

kiez-einander      T +49 30 24045 – 130 + 251 und +49 170 2256132

Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

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In Berlin wird kiez-einander gefördert durch die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung im Rahmen des Landesprogramms „Demokratie. Vielfalt. Respekt. Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus“.


Kompetenznetzwerk Antidiskriminierung und Diversitätsorientierung

Im Kompetenznetzwerk Antidiskriminierung und Diversitätsorientierung arbeiten die RAA Berlin, der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) und Citizens for Europe (CFE) zusammen. Das Netzwerk hat sich die Aufgabe gegeben, bundesweit den Fachdiskurs zu den Themen Antidiskriminierung und Diversitätsorientierung voranzubringen und staatliche und nicht-staatliche Organisationen darin zu unterstützen, Diskriminierung zu adressieren und vorzubeugen, mit gesellschaftlicher Vielfalt besser umzugehen und sich diverser aufzustellen.

In diesem Rahmen fokussieren die Aktivitäten des advd auf fachliche und strukturelle Themen der Antidiskriminierungsberatung. CFE begleitet und berät Organisationen und Führungskräfte anhand datenbasierter empirischer Grundlagen zu Vielfalts- und Repräsentationsfragen und fördert Nachwuchstalente aus rassismuserfahrenen Communities als zukünftige Führungskräfte.

Die RAA Berlin bietet Beratung und Begleitung im Sinne der diskriminierungskritischen, diversitätsorientierten Organisationsentwicklung sowie Weiterbildungen und Seminare zu diesem Thema. Darüber hinaus begleitet die RAA Berlin die Bereitstellung von Unterstützungsformaten für rassismuserfahrenes Fachpersonal.

Mit diesen unterschiedlichen Schwerpunkten wendet das Kompetenznetzwerk eine mehrdimensionale Strategie an, in dem es sowohl auf individueller Ebene (Auseinandersetzung mit Diskriminierungen in konkreten Situationen), auf institutioneller Ebene (Gestaltung von Diversität durch die Weiterentwicklung von Organisationen) und auf struktureller Ebene (Strategische und strukturelle Maßnahmen aus Führungsperspektive und Erfassung von Gleichsstellungsdaten) agiert.

Koordinierungsstelle des Kompetenznetzwerks ist die RAA Berlin.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Kontakt: Irène Servant T +49 30 24045-250 und +49 170 5614341

Das Kompetenznetzwerk wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und der Freudenberg Stiftung gefördert.

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logo Freudenberg Stiftung


Das Kompetenznetzwerk „Antidiskriminierung und Diversitätsorientierung“ ist das Kompetenznetzwerk „Antidiskriminierung und Diversitätsgestaltung“ im Bundesprogramm Demokratie leben!


Mehrsprachige Beratung im Schulbereich in Friedrichshain-Kreuzberg

Mehrsprachige Beratung und Vermittlung im Schulbereich zur Verbesserung der Bildungschancen junger Roma im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist eine mehrsprachige Beraterin der RAA Berlin Ansprechpartnerin für Schulen und Familien mit einem Roma-Hintergrund im ganzen Bezirk. Ihre Arbeitssprachen sind außer Deutsch Serbisch, Kroatisch und Romanes. Ziel der mehrsprachigen Beratung und Vermittlung ist die Verbesserung der Bildungschancen von neu-eingewanderten Kindern und Jugendlichen mit einem Roma-Hintergrund sowie die langfristige Inklusion aller Kinder und Jugendlichen im Bildungsbereich. Die zu beratenden Familien werden darin bestärkt, aktiv am Bildungsprozess ihrer Kinder zu partizipieren und ihn mitzugestalten. Gleichzeitig soll die Schule darin unterstützt werden, die Bildungsbenachteiligung der Kinder und Jugendlichen aufzufangen.

Die mehrsprachige Beraterin arbeitet in enger Kooperation mit der Roma Schulmediatorin im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, mit dem SIBUZ und mit der bezirklichen Integrationsbeauftragten sowie mit dem gesamten Team der Schulmediator*innen der RAA Berlin (Siehe Projekt Roma Schulmediation). Darüber hinaus besteht auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Beratungsangebot der RAA Berlin zu den Themenbereichen Wohnen und frühkindliche Bildung für neu eingewanderte EU-Familien vor allem aus Bulgarien und Rumänien (Siehe Projekt „Ankommen und Teilhaben“).

Sandra Kamberović T: +49 171 8321204

Das Projekt wird von der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gefördert.


MORGEN

Das Projekt MORGEN (Miteinander organisieren für rassismuskritische und gewaltfreie Erziehung) ist eine Initiative zur Förderung von Chancengleichheit und die Entwicklung einer rassismuskritischen Kultur an Berliner Schulen und Kindergärten. Durch die Teilnahme an den monatlich oder zweimonatlich stattfindenden Foren, können alle Beteiligten gemeinsam nachhaltige „good practice“ Strategien entwickeln, erproben und verbreiten.

Die drei moderierten Foren sind für

  • Eltern, deren Kinder besonders von rassistischer Diskriminierung betroffen sind
  • Pädagogisches Personal, das besonders von rassistischer Diskriminierung betroffen ist
  • Vertretungspersonen aller Interessensgruppen (z.B. auch Schulbehörden) von Berliner Kitas und Schulen

Die Begünstigten vom Projekt MORGEN sind in erster Linie Kinder und Jugendliche, die aufgrund von rassistischen Zuschreibungen und strukturellen Barrieren im Bildungssystem gezwungen sind, sich mit dem Thema Rassismus auseinanderzusetzen. Laut Professorin Dr. Auma sind diese Kinder und Jugendlichen „rassismuserfahren“. In Zusammenarbeit mit Initiativen wie „Fridayz“ von EOTO e.V. und JUMA (Jung, Muslimisch, Aktiv) halten wir regelmäßig Rücksprache mit rassismuserfahrenen Kindern und Jugendlichen über die konkreten Schritte des Projektes. Das Projekt (direkter Arbeit) richtet sich an rassismuserfahrene Eltern und pädagogische Fachkräften.

Ziel des Projektes ist, durch einen dialogischen Prozess die Perspektiven von rassismuserfahrenen Kindern, Jugendlichen, Eltern und Pädagoginnen und Pädagogen stärker in die Arbeitsvorgänge von Schulen und Kitas einzubringen und zu berücksichtigen.

Dr. Andrés Nader T+49 30 24045-100

Olenka Bordo Benavides T +49 30 24045 – 552

Das Projekt MORGEN wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung im Rahmen des Landesprogramms „Demokratie. Vielfalt. Respekt. Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus“.


Roma-Schulmediation der RAA Berlin

Ziel der Roma-Schulmediation ist die Verbesserung der Bildungschancen junger Roma, falls sie Unterstützung brauchen, sowie die langfristige Inklusion aller Kinder und Jugendlichen im Bildungsbereich (gleichberechtigte Teilhabe mit gleichberechtigtem Zugang).

Im Vordergrund der Schulmediation steht das Kind, bzw. der Jugendliche. Im Idealfall heißt Mediation dabei die Kommunikation zwischen zwei Seiten so zu unterstützen, dass die Parteien selber zu einer dauerhaften Kooperation kommen. Die Zusammenarbeit von Schule und Familien beruht auf dem gemeinsamen Ziel des Bildungserfolgs.

Die Schulmediatoren und Mediatorinnen unterstützen das gegenseitige Verständnis und die Kommunikation u.a. durch Eltern/Lehrer-Gespräche, Familienbesuche und Begleitung von Schulkindern. Sie sorgen für eine vertrauensvolle Kommunikation aller Beteiligten. Als Ansprechpartner stehen sie allen Beteiligten zur Verfügung (Eltern und Schulpersonal) und handeln dabei im Interesse der Kinder und Jugendlichen.

Tätigkeitsfelder und Aufgaben der Schulmediation

  • Hilfe bei der Einschulung, Schulvorbereitung und Informationstransfer (z.B. bei Fragen zur Schullaufbahn der Kinder, ärztlichen Untersuchungen, Terminen)
  • Aufklärung über die Rechte von Kindern und Eltern
  • Intervention bei Schulabsenz
  • Hausbesuche
  • Begleitung der Schulkinder im Unterricht und bei außerunterrichtlichen Schulaktivitäten
  • Lernhilfe und andere pädagogische und kulturelle Aktivitäten anbieten oder vermitteln oder die Lehrkraft bei der Umsetzung unterstützen
  • Kontakte zu Lehrerinnen und Lehrern und anderen pädagogischen Fachkräften herstellen
  • Vertrauensvolle Beziehungen zu den Kindern und Eltern gestalten
  • Motivation stärken (bei Eltern – Kindern – Familie – Lehrkräfte)
  • Teilnahme an Elternabenden und Lehrerkonferenzen
  • Begleitung von Eltern-Lehrergesprächen, Vermittlung in Konfliktsituationen
  • Sensibilisierung für diskriminierende Situationen und zum Thema Antiziganismus. Im Fall von Diskriminierung wirken die Mediatorinnen und Mediatoren als Anwälte der Kinder und Familien.
  • Vermittlung von weiteren Hilfsangeboten
  • Eruierung von besonderen familiären Hilfsbedarfen und Organisation geeigneter Maßnahmen in Kooperation mit der Schulsozialarbeit, Pädagogischem Team, Regionale Sozialpädagogische Dienste (RSD) und Jugendamt

Schwerpunktmäßig arbeiten derzeit 5 Mediatorinnen und 1 Mediator in den Bezirken Mitte, Lichtenberg und Friedrichshain-Kreuzberg. Im Bezirk Mitte (Alt-Moabit und Wedding) kooperiert die RAA Berlin mit 4 Schulen, an denen Roma-Schulmediatorinnen und Mediatoren eingesetzt sind. Dazu gehören: Wedding-Grundschule, Humboldthain-Grundschule, ISS Willy-Brandt, Schule am Zille-Park, Standort Gotenburger Straße 7-9 (vormals Wilhelm-Busch-Schule). Kooperationspartner in Lichtenberg sind die Adam Ries Grundschule und die Schule Am Breiten Luch. In Friedrichshain-Kreuzberg ist die Mediatorin im SIBUZ angesiedelt und Ansprechpartnerin für Schulen des ganzen Bezirks. Als Zusatzangebot für junge Romnja in Friedrichshain-Kreuzberg gibt es das Projekt “Stärkung für junge Romnja Jetzt!”. Mehr Informationen über dieses Projekt finden Sie hier.

Dr. Andrés Nader             T +49 30 24045-100

Diese Arbeit wird gefördert durch die Freudenberg Stiftung, das Programm “Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen – Jugendsozialarbeit mit besonderen Aufgaben” der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und das Jugendamt Berlin-Mitte.

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Rucksack

„Rucksack“ ist ein Programm zur alltagsintegrierten Sprach- und Familienbildung, das in Kitas und Grundschulen angeboten wird. Es richtet sich an Kinder im Alter von drei bis acht Jahren und ihre Eltern. Aktuell wird „Rucksack“ in Berlin in Friedrichshain-Kreuzberg, Marzahn, Steglitz, Wedding und Moabit umgesetzt. Die wesentlichen Ziele des Rucksack-Programms sind:

  • Förderung und Wertschätzung der Mehrsprachigkeit und der ganzheitlichen Entwicklung der Kinder
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtung und Elternhaus
  • Verbesserung der Bildungschancen aller Kinder

Die Eltern treffen sich im Rahmen des Programms einmal wöchentlich in der Kita oder Schule mit einer Elternbegleiterin. Sie stellt ihnen die Rucksack-Materialien vor und gibt Anregungen, wie sie diese zu Hause mit den Kindern in ihrer Familiensprache spielerisch bearbeiten können. Damit erfährt die Familiensprache eine Anerkennung als wertvolle Ressource. Parallel dazu werden in der Bildungseinrichtung dieselben Themen auf Deutsch in die Arbeit mit allen Kindern integriert. Diese Wertschätzung und Förderung der Erst- und Zweitsprache wirken sich insgesamt positiv auf die Kompetenzen der Kinder aus. „Rucksack“ lässt sich dabei in den Kita- und Grundschulalltag ebenso leicht integrieren wie in den Familienalltag, schafft positive und regelmäßige Gelegenheiten des Austauschs und erleichtert damit die Zusammenarbeit von Eltern und Einrichtung.

Rucksack ist ein, vom Verbund der Kommunalen Integrationszentren Nordrhein-Westfalen entwickeltes, Bildungsprogramm. Es wird bundesweit koordiniert und verbreitet durch die LaKI (Landesweite Koordinierungsstelle KI NRW). In Berlin betreut die RAA Berlin das Programm.

Seit Anfang 2017 wird “Rucksack” in Marzahn mit Familien mit Fluchterfahrung mit Unterstützung der Werner Coenen Stiftung und der Freudenberg Stiftung erprobt.

Seit 2020 wird das Rucksack Programm als Verstetigung des abgeschlossenen Programms Ein Quadratkilometer Bildung Moabit an Grundschulen und Kitas im Bezirk Berlin Mitte (Wedding und Moabit) umgesetzt. Dieses Vorhaben wird durch die Freudenberg Stiftung und den Bezirk Mitte finanziert.

Kontakt

Rucksack im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
Schule:
Sabrina Putschandl       T +49 30 90298-1693
Kita:
Stefanie Woschniok      T +49 30 90298-1692

Rucksack im Bezirk Mitte
Irène Servant     T +49 30 24045-250 und +49 170 5614341
Tülay Bozdag     T +49 151 44669428

Landeskoordinierung Rucksack Programm in Berlin
Schule:
Sabrina Putschandl       T +49 30 90298-1693
Kita:
Stefanie Woschniok      T +49 30 90298-1692


Servicestelle Elternpartizipation und Sprachförderung

Servicestelle Elternpartizipation und Sprachförderung

Die Servicestelle Elternpartizipation und Sprachförderung ist eine Einrichtung des Jugendamts Friedrichshain-Kreuzberg und der RAA Berlin. Sie hat folgende Arbeitsschwerpunkte:

• Beratung von Kindertagesstätten und Grundschulen zum Thema „Elternpartizipation“ mit dem besonderen Schwerpunkt Familien mit Migrationshintergrund
• Koordination des Familienbildungs- und Sprachförderprogramms Rucksack und der zweisprachigen Spielgruppe Griffbereit
• Koordination der Berliner Elternforschungsgruppen und des internationalen Austauschs mit UPP-Gruppen aus Frankreich und Belgien
• Vermittlung und Durchführung von Fortbildungsangeboten zu den Themen Elternpartizipation, Interkulturelle Kompetenz, Anti-Bias, Early Excellence Centers, Sprachbildung/-förderung und Mehrsprachigkeit, Family Literacy und Väteraktivierung
• Vernetzung von Jugendhilfeträgern, Schulen, Kindertagesstätten und Familienzentren, Bibliotheken, dem Jugendamt und anderen Institutionen im Themenfeld

Die Servicestelle bemüht sich um die Verbesserung der Kommunikation und Kooperation zwischen Eltern, Bildungseinrichtungen (Kita und Schule) und anderen Institutionen in den Sozialräumen mit dem Ziel, die Chancen aller Kinder zu verbessern und Bildungsbenachteiligung abzubauen. Die Vielfalt von Familienkulturen wird dabei ebenso berücksichtigt wie Sprachbarrieren, Armut und fehlende Zugänge für die Eltern zu den Bildungseinrichtungen. Die Servicestelle will damit vor Ort Prozesse in Gang bringen und unterstützen, die lebendig und nachhaltig wirksam sind. Gegenseitige Wertschätzung und Ressourcenorientierung bei allen Beteiligten, Zeit für Selbstreflexion und Austausch sind hierbei Voraussetzung für Erfolg.

Die Servicestelle als Kooperationseinrichtung eines freien Trägers und der Kommune ist Teil von Die Werkstatt. und bringt hier ihre Themenschwerpunkte insbesondere in die Lehrer/innenfortbildung ein.

Zeinab Khalife
Stefanie Woschniok
Müslüm Bostanci
Frank Hajdu
Sabrina Putschandl

Die Werkstatt.
Familie, Schule und Jugendhilfe gemeinsam denken

Adalbertstraße 23 B, 10997 Berlin, T+ 49 30 90298 – 1692/93

Das Projekt der Servicestelle Elternpartizipation und Sprachförderung – Elternchance – Familien früh für Bildung gewinnen – wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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logo Elternchance


Sprachförderung und Nachhilfe in Wedding

Das Projekt und damit der Medienhof ist seit dem 1. Januar 2020 in einen eigenständigen Verein übergegangen.

Der Förderunterricht SPRINT (SPRache und INTegration) ist ein Projekt zur Bildungs- und Sprachförderung im Berliner Wedding. SPRINT wendet sich an motivierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund vom 5. bis zum 13. Schuljahr, die ihre Noten verbessern und gute Abschlüsse schaffen wollen. SPRINT unterstützt diese Kinder und Jugendlichen in allen Schulfächern und fördert sie in ihrer Fach- und Schriftsprachlichkeit durch Lehramtsstudierende, die dabei selbst Schulpraxis sammeln.

Sprachförderung und Nachhilfe sind für die Schülerinnen und Schüler kostenlos. Der SPRINT-Förderunterricht findet an 6 Schulen in Brennpunktkiezen im Berliner Wedding und zentral im Medienhof-Wedding statt. Er wird finanziert aus freien Mittel der Schulen, durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin, die Kemis- und die Geißler-Stiftung und durch private Spenden. Es gibt enge Kooperationen mit der Bibliothek im Luisenbad und der VHS-Mitte. SPRINT organisiert auch Theaterstücke mit den Schülerinnen und Schülern, gestaltet Ausflüge und Aktionen mit ihnen und stellt Sprachfördermaterialien für den Fachunterricht her.


Stärkung für junge Romnja Jetzt!

Das Projekt Stärkung für junge Romnja Jetzt! richtet sich an junge Romnja* im Alter von 10 bis 20 Jahren, die im Aktionsraum Kreuzberg Nordost wohnen.
Wir bieten eine Sprechstunde, Empowernde Nachhilfe, Empowerment, diverse Aktivitäten und Reflexionsmöglichkeiten wie auch sonstige Unterstützung an.
Die Arbeit ist diskriminierungs- und rassismuskritisch, kooperativ und netzwerkorientiert angelegt.

Projekt-Standort ist Die Werkstatt. Familie, Schule und Jugendhilfe gemeinsam denken, Adalbertstraße 23b, 10997 Berlin.

Projektlaufzeit: 01.09.2018 – 30.06.2021

Kontakt
Olenka Bordo Benavides T +49 170 682 999 4

Das Projekt „Stärkung für junge Romnja Jetzt!“ wird durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland, das Land Berlin im Rahmen der Zukunftsinitiative Stadtteil und des Programms Sozialer Zusammenhalt gefördert.

BMAS_BMFSFJ_EHAP

BMAS_BMFSFJ_EHAP

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Zugänge – Begleitung – Perspektiven. Wege zu Wohnen und Frühe Bildung in Friedrichshain-Kreuzberg.

Ankommen und Teilhaben:

Beratung zu Wohnen und Bildung in Friedrichshain-Kreuzberg

Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg unterstützen wir nach Bedarf neu eingewanderte Menschen vor allem aus Bulgarien und Rumänien, die in prekären Wohnsituationen leben. Wir beraten und begleiten bei der Suche nach einer Wohnung und bei Behördengängen. Darüber hinaus unterstützen wir in diesem Projekt die Bildungsbestrebungen von Kindern im Vorschulalter und beraten Eltern, die ein geeignetes Betreuungsangebot für ihre jungen Kinder (0-6) suchen. In einem verbundenen Projekt im Bezirk arbeiten wir zusammen mit benachteiligten eingewanderten Schulkindern, deren Familien und den Schulen, um den Kindern einen erfolgreichen Schulabschluss zu ermöglichen.

Wir beraten in folgenden Sprachen:
Romanes, Rumänisch, Bulgarisch, Serbisch, Kroatisch, Bosnisch, Englisch, Spanisch und Deutsch.

Unser Projektbüro befindet sich im Aufbau Haus: Prinzenstraße 84, 10969 Berlin, Eingang 2 (U-Bahnhof Moritzplatz).

Frank Hajdu

Das Projekt “Beratung zu Wohnen und Bildung in Friedrichshain-Kreuzberg” wird durch die Bundesministerien für Arbeit und Soziales (BMAS) und Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) gefördert.

Das Projekt wird in Kooperation mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und der finanziellen Unterstützung durch das Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg durchgeführt.

BMAS_BMFSFJ_EHAP


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