Ein Bundesmodellprojekt der RAA Berlin für mehr Chancengerechtigkeit am Arbeitsmarkt
Das Projekt „Work in Progress: Faire Chancen in Ausbildung und Beruf für alle“ entwickelt und erprobt praxisnahe Handlungsansätze, um Barrieren in der Arbeitswelt zu identifizieren und abzubauen, die durch Diskriminierung und Rassismus insbesondere für muslimische bzw. muslimisch gelesene Menschen bestehen.
Wesentlicher Ansatz ist es, einen Rahmen zu schaffen, der einen offenen, dialogischen Prozess auf Augenhöhe ermöglicht, um Vielfalt stärker als feste Ressource in der Arbeitswelt zu verankern.
Herzstück des Projekts sind zwölf engagierte junge Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet, die sich als Expert:innen ihrer Lebenswelt und Impulsgeber:innen für eine diversitätsorientierte Fortentwicklung von Betrieben einbringen. In moderierten Austauschrunden vor Ort analysieren sie gemeinsam mit Beschäftigten und HR-Verantwortlichen mitwirkender Partnerunternehmen bestehende Auswahl- und Onboarding-Prozesse auf strukturelle Barrieren, um Impulse für die Entwicklung praxisnaher Strategien und für fairere Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen zu setzen.
Über Peer-to-Peer-Workshops in den eigenen Organisationen und Netzwerken sowie eine bundesweite Social-Media-Kampagne geben die beteiligten jungen Erwachsenen ihr Wissen an andere junge Menschen weiter. Der gesamte Prozess wird filmisch dokumentiert und fließt in eine anwendungsorientierte Praxis-Handreichung ein.
Kontakt:
Kofi Ohene-Dokyi kofi.ohene-dokyi-NOSPAM-raa-berlin.de T +49 157 778 310 69
Nora Benariba nora.benariba-NOSPAM-raa-berlin.de T +49 151 44207124
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie die Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS).