Die RAA Berlin sucht für die Unterstützung des neuen BMAS-Modellprojekts „Work in Progress: Faire Chancen in Ausbildung und Beruf“zum 15. Juni 2026 eine Projektkoordination (m/w/d) für 39,4 Stunden pro Woche (1,0 VZA).
Im Projekt „Work in Progress“ setzen wir uns für faire Chancen am Arbeitsmarkt und im Übergang von der Schule in den Beruf ein. Besonders muslimische bzw. als muslimisch gelesene junge Menschen erfahren hier oft Ausgrenzung. Wir bringen jugendliche Multiplikator*innen, Beschäftigte und Personalverantwortliche in sogenannten „Real-Laboren“ zusammen, um diskriminierungssensible Arbeitsbedingungen zu erarbeiten. Ziel ist der Abbau von Barrieren und die Erstellung praxisnaher Handreichungen und Transferfilme.
Tätigkeitsbeschreibung
- Organisation und Begleitung von Vernetzungstreffen, Workshops, Arbeitssitzungen mit Jugendlichen und den Real-Laboren in den Partnerunternehmen.
- Pflege bestehender Kontakte und Aufbau von Vernetzungen und Kooperationen mit Akteur*innen aus der Jugendverbandsarbeit, der Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst.
- Beteiligung an der Weiterentwicklung und -konzeption des Projektangebots (inkl. der inhaltlichen Begleitung der Praxis-Handreichung).
- Betreuung der Öffentlichkeitsarbeit des Projektes (Koordination der Social-Media-Kampagne und der externen Videodokumentation).
- Allgemeine Büro- und Projektorganisation (inklusive Budgetüberwachung und Umsetzung der Vorgaben des Fördermittelgebers).
Kompetenzprofil
- Mindestens einen Bachelor-Abschluss im Bereich der Sozialen Arbeit, Islamwissenschaft, Politologie oder angelehnten Bereichen oder einen gleich- bzw. höherwertigen Abschluss.
- Erfahrungen im Bereich der Jugendverbandsarbeit bzw. Politischen Bildungsarbeit mit jungen Menschen
- Von besonderem Vorteil sind Erfahrungen in der Arbeit in bzw. mit muslimischen Communitys.
- Erfahrungen in der Organisation von Veranstaltungen (Fortbildungen, Workshops, Vernetzungstreffen).
- Ausgeprägte selbstständige, strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise.
- Interesse und Gestaltungswille an der kreativen Weiterentwicklung des Projektangebots.
- Hohes Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung,
Wir bieten
- ein fehlerfreundliches, rassismus- und diskriminierungskritisches Arbeitsklima;
- ein kleines Team mit kurzen Kommunikationswegen und flachen Hierarchien;
- ein diverses Großteam mit verschiedenen Perspektiven und Erfahrungshintergründen;
- Austauschformate, um diskriminierungsrelevante Themen weiterzuentwickeln;
- die Möglichkeit von Fort-/Weiterbildung sowie rassismuskritischer Supervision, nach Bedarf.
Die Anstellung erfolgt in Vollzeit (1,0 VZA) und ist zeitlich befristet bis zum Ende der Projektlaufzeit am 30.06.2027.
Die Vergütung orientiert sich am TV-L Entgeltgruppe E11 (je nach Qualifikation). Arbeitsort ist Berlin-Mitte.
Senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf und Arbeitszeugnisse) mit dem Kennwort „Work in Progress“ an:
info-NOSPAM-raa-berlin.de
Bewerbungsschluss ist der 14.06.2026.
Bei Fragen können Sie sich gerne per E-Mail an Kofi Ohene-Dokyi wenden:
kofi.ohene-dokyi-NOSPAM-raa-berlin.de
Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von Menschen aus muslimischen Communitys, Menschen of Color, Menschen aus Sinti und Roma Communitys, Menschen aus jüdischen Communitys, Schwarzen Menschen, eingewanderten Menschen, Trans*Inter*NonBinary-Menschen und Menschen mit Behinderung.